5 Tage New York
Anfang Mai bin ich mit einer Freundin für ein paar Tage nach New York geflogen.
1. Tag / Mittwoch: Wir sind sehr spät am Flughafen JFK angekommen. Unglücklicher Weise waren leider alle Geldautomaten am Flughafen außer Betrieb und wir hatten zuvor kein Geld in Deutschland getauscht. Aber glücklicher Weise ist Amerika das Land der Kreditkarten und sowohl im Taxi kann man mit Karte zahlen als auch in fast allen anderen Geschäften. Der Taxifahrer hielt freundlicher Weise aber unterwegs auf dem Weg zu unserem Hostel in Harlem an einem ATM an und wir kamen zu unserem Bargeld. Die Taxifahrt nach Harlem kostete uns ca. 50 Dollar inklusive der 5 Dollar Maut-Gebühr für die Fahrt auf die Manhattan Insel. Unser Hostel war das „Jazz on Lenox“ in der 128. Straße, 104 W. Ein einfaches, aber sehr sauberes und für New York günstiges Hostel. Wir haben pro Person ca. 20 Dollar für eine Nacht bezahlt. Da wir spät ankamen und von dem Flug erschöpft waren, ging es sofort ins Bett.
2. Tag / Donnerstag: Früh waren wir am Donnerstag auf den Beinen. Wir nahmen die U-Bahn und fuhren bis zur 72. Straße. Dort suchten wir uns ein kleines Café und frühstückten Bagels. Meine Freundin und ich sind sehr gut zu Fuß, demnach sind wir in New York unglaublich viel gelaufen. Aber viele der gelaufenen Strecken kann man verkürzen indem man die U-Bahn nimmt. New York ist sehr gut vernetzt. Jedoch empfehle ich jedem zu Fuß zu gehen, da man auf diese Weise viel mehr sieht und durch das nummerierte Straßensystem in Manhattan kann man sich sehr leicht orientieren und Distanzen abschätzen. Von der 72. liefen wir runter über den Times Square bis zur 3. da meine Bekannte dort in einen Plattenladen wollte, indem es im Besonderen Punk Platten gibt. Nun schon einige Stunden auf den Beinen stärkten wir uns danach mit einem Stück Kuchen und liefen weiter bis nach China Town. Dort aßen wir in einem der unzähligen asiatischen Restaurants und traten unseren Heimweg an: über den Broadway bis zur 5th Avenue. Dort stiegen wir dann aber in die U-Bahn, da unsere Beine inzwischen sehr schwer waren. Gegen halb neun kamen wir total erschöpft am Hostel an. Von dort ging es zu einem Bekannten, der auch in Harlem wohnt. Gegen halb zwölf fielen wir ins Bett.
3. Tag / Freitag: Früh am Morgen holten wir uns einen „coffee to go“ und liefen von der 139. in Harlem bis runter zur 83. am Central Park West entlang. In der 83. 201 W gibt es das sehr gute „Café Lalo“. Die Auswahl an Kuchen und Torten ist riesig. Zwar sind die Preise sehr hoch (ein Stück Cheesecake kostet 7,50 Dollar), aber es lohnt sich!! Vom Café Lalo liefen wir runter bis zur 72. Dort stiegen wir in die U-Bahn und fuhren zu den berühmten Wolkenkratzern in die Wall Street. Nach einem dortigen Hot Dog ging es mit der U-Bahn nach Brooklyn. Wir erkundeten Williamsburg und das jüdische Viertel. Am frühen Abend trafen wir uns mit einer Freundin in Brooklyn und nahmen später wieder ein Taxi zurück nach Manhattan, Soho. Wir gingen auf eine Vernissage mit anschließender Party. Gegen halb eins trugen uns unsere müden Füße zur U-Bahn Station und wir erreichten gegen halb zwei unser Bett in Harlem.
4. Tag / Samstag: Wieder liefen wir direkt nach dem Aufstehen los. Auf dem Weg zur Graffiti Hall of Fame (106. Straße, östlich vom Central Park) gab es noch ein typisch amerikanische Frühstück: Bagels und French Toast. Um ehrlich zu sein war ich von der Hall of Fame nicht sehr beeindruckt. Ich hatte mir das viel größer vorgestellt. Dort trafen wir eine Freundin die auch nach New York reiste. Gemeinsam ging es dann (natürlich wieder zu Fuß) zum Metropolitain Museum of Art. Am Nachmittag machten wir ein Picknick im Central Park und stiegen dann auf der Westseite wieder in die U-Bahn nach Harlem. Dort holten wir unsere Sachen und schlugen für die verbleibenden 2 Nächte unsere Lager bei unserer Bekannten in Brooklyn auf.
5. Tag / Sonntag: Gemütliches Frühstück in einem kleinen, süßen Café in Brooklyn. Dann ging es mit der U-Bahn rüber nach Manhattan. Und um unseren New York-Trip auch typisch zu gestalten ging es auf das Empire State Building. Wenn der Eintritt auch recht teuer ist, so lohnt sich der Blick von oben auf jeden Fall! Danach – auch sehr typisch – haben wir unsere kleine-große Shopping-Tour begonnen. Den krönenden new-york-typischen Abschluss bildete unser Spaziergang über die Brooklyn-Bridge.
6. Tag / Montag: Wir nahmen ein Taxi zum Flughafen. Hier ein wichtiger Tipp zum Schluss: Man sollte unbedingt genug Zeit einplanen zum Flughafen zu kommen, denn der Verkehr ist enorm!! Wir haben über 2 Stunden gebraucht!!
Aber wir haben unseren Flug zum Glück nicht verpasst...
|