Luxus goes Öko – ein neuer Trend in der Reisebranche

Umweltschutz ist „in“, das merkt man schon beim Gang in den Supermarkt, wo einem immer mehr Bioprodukte angeboten werden, oder auch in der Industrie, wo Nachhaltigkeit langsam kein Fremdwort mehr ist. Längst ist der Trend zum ökologischen Leben auch in der Reisebranche angekommen. Immer mehr Luxushotels setzen daher auf ökologischen Tourismus, mit tollen Ergebissen.

Nein, auf Müsli und Öko-Sandalen muss niemand umsteigen und auch auf Luxus wird man künftig nicht verzichen müssen, wenn man mit einem guten grünen Gewissen verreisen will. Die Urlaubsgäste verspüren immer mehr das Bedürfnis, die Umwelt zu entlasten und Wiedergutmachung zu leisten, wo der Tourismus Schäden an der Natur angerichtet hat.
Daher haben sich verstärkt Luxusherbergen auf gelebten Umweltschutz spezialisiert.
Das beginnt bei ausgeklügelten Recycling-Systemen und der Verwendung nachhaltiger Baumaterialien und endet bei Mitmachaktionen in Natur- und Wildlifeparks. Bei so genannten „Environmental Days“ etwa arbeiten Touristen freiwillig mit den Einheimischen Hand in Hand – und helfen so zum Beispiel beim Strandsäubern.

Mit gutem Gewissen verreisen

Viele Gäste empfinden die Nähe zur Natur und den aktiven Schutz der Umwelt als eine Art von Extra-Luxus und sind bereit, dementsprechende Preise zu bezahlen.
Viele dieser Öko-Luxus-Hotels wirken so bezaubernd, als wären sie direkt aus dem Wald gewachsen und fügen sich beinahe nahtlos in die Landschaft ein, ohne jedoch an Komfort einzubüßen. Die Hotelkette „Shangri-La“ etwa hat sich ganz dem Umweltschutz verschrieben und auch die Luxus-Lodges auf der kleinen Seychellen-Insel North Island, auf der Prinz William und seine Frau Kate ihre Flitterwochen verbrachten, legt größten Wert auf Naturschutz. Mit dem „Back to paradise“-Programm kümmert man sich um die Wiederansiedelung vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. 

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