Ramadan – was Urlauber beachten müssen

Wer in diesen Wochen in einem islamischen Land wie der Türkei, Marokko, Ägypten, Tunesien oder Dubai Urlaub macht, der muss sich auf einige Besonderheiten gefasst machen, denn noch bis zum 19. August dauert der Fastenmonat Ramadan. Der neunte Monat des islamischen Mondkalenders gilt bei gläubigen Muslimen als besonders heilig, in dieser Zeit dürfen Gläubige von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder Essen noch Trinken. Sobald es dunkel geworden ist, trifft man sich zum gemeinsamen Fastenbrechen, zu dem oft besondere Ramadan-Gerichte gereicht werden. Urlauber sollten sich in dieser Zeit in islamischen Ländern den Gläubigen gegenüber rücksichtsvoll verhalten und sich, wenn möglich, nicht zu freizügig gekleidet in der Öffentlichkeit zeigen. Das öffentliche Leben spielt sich während des Ramadan vor allem nach Sonnenuntergang ab, tagsüber ist es eher ruhig. Läden sind oft nur vormittags geöffnet und dann wieder am Abend bis weit in die Nacht hinein. Dies sollte man bei seiner Tagesplanung berücksichtigen und Ausflüge und Shoppingtrips in den Vormittag oder die Abendstunden verlegen. Dann kann man das lebendige Treiben auf den hell erleuchteten Straßen in vollen Zügen genießen. Ansonsten müssen Touristen kaum Einschränkungen in muslimischen Urlaubsregionen befürchten, sie werden in ihren Hotels ganz normal bewirtet und versorgt.

Begegnung der Kulturen

Der Ramadan ist also kein Grund, seinen Urlaub in einem islamischen Land zu verschieben, im Gegenteil. Reisende kommen so in den Genuss, die islamische Kultur in allen Facetten kennenzulernen. In den Urlaubsregionen freuen sich die Einheimischen sehr über Gäste aus dem Ausland, die sich für ihre Bräuche interessieren – hier wird der Ramada gar zu einem interkulturellen Happening: Viele Hotels bieten während des Ramadan beispielsweise einen besonderen Service an und haben etwa Ramadan-Zelte, Shisha-Lounges oder Kulturabende im Programm, bei denen nach Sonnenuntergang gemeinsam gegessen wird – eine tolle Gelegenheit, um die arabische Kultur zu erfahren. In Dubai bietet das „Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding“ während des Ramadans Ausflüge im in die historischen Stadtteile an, bei denen Touristen gemeinsam mit Einheimischen am abendlichen Fastenbrechen teilnehmen können. Der Ramadan endet mit dem dreitägigen Fest Eid al-Fitr, an dem köstliche Mahlzeiten serviert werden und man sich gegenseitig beschenkt. Es hat für Muslime etwa denselben Stellenwert wie für Christen das Weihnachtsfest. Tolle Last-Minute Reisen etwa nach Ägypten oder in die Türkei finden Sie natürlich auch hier bei hinundweg.com.

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